Sehr geehrte Damen und Herren,

ungewöhnliche Situationen verlangen ungewöhnliche Maßnahmen. Somit habe ich mir letzte Woche kurzerhand einen Helikopter gemietet, damit ich pünktlich zu meinen Vorträgen erscheinen konnte. Wie es dazu kam lesen Sie weiter unten im Newsletter.
Im September haben Sie die Möglichkeit bei einem Kombi-Seminar aus Gedächtnistraining und Rhetorik teilzunehmen. René Borbonus, einen der besten Rhetorik-Trainer Deutschlands, konnte ich für diesen Tag in Nürnberg gewinnen.
Außerdem finden Sie unten das Monty-Hall-Problem, das Mathematiker und private Tüfftler gleichermaßen in heftige Diskussionen brachte.
 
Viel Spaß beim Lesen und Knobeln.

Ihr Markus Hofmann


Inhalt
1. Die Kunst der kleinen Pause
2. Männer sind klüger
3. Konzentration - was ist das?
4. Mit dem Helikopter quer durch Deutschland
5. Veranstaltungen
6. Denksport


  

1. Die Kunst der kleinen Pause

Wer viel leisten muss, darf die Pausen nicht vergessen.

Pausenlos geistige Höchstleistung erbringen, ist das das Rezept der Erfolgreichen in unserer Leistungsgesellschaft? Ganz sicher nicht. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die BioRhythmik des menschlichen Gehirns beweisen die Unmöglichkeit andauernder Leistung auf hohem Niveau. Das Gehirn braucht Pausen, um leistungsfähig zu bleiben. Spätestens nach 2 Stunden geistiger Arbeit ist eine Pause angesagt. Bei sehr anstrengenden Tätigkeiten sollte die Pause schon viel eher, vielleicht schon nach 20 oder 30 Minuten gemacht werden. Durcharbeiten ist keine Lösung. Die Anstrengung steigt und die Gesamtleistung sinkt. Wer von morgens bis mittags ohne Unterbrechung arbeitet, leistet insgesamt weniger, als derjenige, der ein oder zwei Pausen einstreut....

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2. Männer sind klüger

.... meinen die Frauen

Nach den Ergebnissen einer Studie der Universität Edinburgh schätzen Frauen ihre Intelligenz niedriger ein als Männer. Unter der Leitung der Psychologin Halla Beloff wurden 502 Frauen und 265 Männer gebeten, die Höhe ihres Intelligenzquotienten sowie den ihres Vaters und ihrer Mutter zu schätzen. Die Frauen stuften sich durchschnittlich bei 120 ein. Die Männer dagegen vermuteten ihren IQ bei 127. Erstaunlicher noch die Einschätzungen der Intelligenzquotienten der eigenen Eltern. Die meisten Männer glaubten, sie seien diesbezüglich etwa ihrem Vater ähnlich, aber ihre Mutter überlegen. Umgekehrt die Frauen...

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3. Konzentration - was ist das?

Konzentration ist nicht nur höchste Aufmerksamkeit, sondern auch die Fähigkeit, sich mit einer Aufgabe oder Sache über einen längeren Zeitraum auseinander zusetzen. Zerstreutheit ist Konzentration auf etwas anderes. Dieser Satz ist nicht nur ein Trost für all diejenigen, die oft unkonzentriert und deshalb mit sich unzufrieden sind, sondern entspricht den Tatsachen. Wir sind »zerstreut«, wenn wir mehrere Dinge gleichermaßen im Kopf haben.

Wenn sich unsere Energie auf Sorgen oder bestimmte Probleme richtet, haben wir kaum Energie für andere Aufgaben zur Verfügung. Wir schweifen ab, werden leicht müde und lustlos.

Vergesslichkeit durch Konzentrationsmangel

Wenn Sie also ständig etwas verlegen, Ihre Brille oder Ihren Schlüssel suchen, ist das nicht auf ein schlechtes Gedächtnis, sondern auf fehlende Konzentration zurückzuführen....

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4. Mit dem Helikopter quer durch Deutschland

Wenn Sie mir vor vier Jahren - als ich mit Memo-Mind begonnen habe - gesagt hätten, dass ich einmal mit einem Hubschrauber von Vortragstermin zu Vortragstermin jetten werde, dann hätte ich Sie wohl als komplett verrückt abgestempelt. Mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass alles möglich ist. Aufgrund der Fußball Weltmeisterschaft wurden viele Veranstaltungen in den Mai vorverlegt. Deswegen gab es auch bei mir viele zeitliche Engpässe. In 5 Tagen hatte ich 10 Vorträge an unterschiedlichsten Standorten in ganz Deutschland.
 
Normalerweise nicht möglich. Aber wie es der Zufall so wollte, lernte ich im Februar Sabine Nendza aus der Nähe von Gelsenkirchen kennen. Sie sagte zu mir: "Herr Hofmann, wenn Sie einmal einen Helikopter benötigen, ich bin Pilotin. Hier ist meine Visitenkarte." Ich meinte noch, dass ich gerne in 10 - 20 Jahren auf sie zukommen würde, falls ich einmal einen privaten Rundflug über den Englischen Garten in München machen möchte.
 
Aber die Terminengpässe bei verschiedenen Kunden im Mai bewegten mich dann doch mit Sabine Nendza Kontakt aufzunehmen. Ihr Einsatz, die Flexiblität meiner Kunden und viele engagierte Mitarbeiter machten es dann doch möglich, dass ich letzte Woche tatsächlich für knapp drei Tage einen Heli angemietet habe, der mich quer durch Deutschland zu meinen Kunden flog. Dabei waren die Sparkasse in Sangerhausen, das Phantasialand in Brühl, der Sparkassenverlag und die Allianz Arena in München mit dem 7. Jahrestreffen der deutschen Automobilzulieferer die Ziele meines Ausfluges.
 
Wenn Sie noch mehr Hintergrundinformationen zu der Aktion haben möchten, klicken Sie hier für ein Interview, das Michael Moesslang mit mir führte.

Hier geht es zur Bildergalerie.

     

5. Veranstaltungen

TAGESSEMINAR- Gedächtnistraining

Auf Grund der großen Nachfrage bieten wir in diesem Jahr noch ein weiteres offenes Tagesseminar in München an.
Termin: 23. September 2006
Ort: Lé Meridian, München
Uhrzeit: 9.30 Uhr bis ca. 17.00 Uhr
Teilnahmegebühr: 390 Euro (Erwachsene), 230 Euro (ermäßigt).
Sonstiges: zwei Kaffeepausen, alkoholfreie Getränke, Zertifikat.

Die Seminarthemen werden individuell auf die Bedürfnisse der Teilnehmer abgestimmt. Sehr intensiv werden alle Gedächtnistechniken gezeigt und mit eindrucksvollen Beispielen vertieft. Nutzen Sie die Möglichkeit und erweitern Sie Ihre geistige Flexibilität auf humorvolle und nachhaltige Art und Weise. Fördern Sie sich und Ihre Kinder und verschaffen Sie sich einen Vorsprung durch Wissen.

Melden Sie sich unter offenesseminar@hofmannmarkus.com an.


NIMM 2 - Markus Hofmann und René Borbonus

Mit einem der besten Rhetorik-Trainern Deutschlands, René Borbonus, biete ich im September ein Kombi-Seminar in Nürnberg an. Der Vormittag gehört dem Kommunikations-Experten. Er gibt Einblicke in die kleinen Tricks der Rhetorik, welche sofort umgesetzt werden können. Am Nachmittag werde ich Sie in die Geheimnisse des Gedächtnisses einweihen.

Termin: 21. September 2006
Ort: Schindlerhof, Nürnberg
Uhrzeit: 10.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr
Teilnahmegebühr: 390 Euro (Erwachsene), 230 Euro (ermäßigt).
Sonstiges: zwei Kaffeepausen, alkoholfreie Getränke, Zertifikat.

Melden Sie sich unter nimm2@hofmannmarkus.com an.


     

6. Denksport

Im "Parade Magazine" erscheint eine Kolumne namens "Ask Marylin" und wird von der intelligentesten Frau der Welt (siehe Wikipedia.de) namens "Marilyn Mach vos Savant" geschrieben. Diese Frau beantwortet Leserbriefe für das Magazin. Nun kam es 1990 zu folgender Frage:

Angenommen man ist in einer Spielshow im Fernsehen und man muss sich für eine von drei Türen entscheiden. Hinter zwei Türen versteckt sich jeweils eine Ziege und hinter einer Türe ein Auto. Nun wählt man eine Türe aus und stellt sich vor diese. Da der Moderator weiß, hinter welcher Türe sich was verbirgt, öffnet er eine Türe mit einer Ziege und fragt nun den Kandidaten, ob er bei seiner Türe bleiben oder wechseln will.

Soweit so gut. Unser Logiksinn sagt uns, dass es völlig egal wäre, ob man nun wechselt oder nicht, weil ja hinter einer Türe ein Auto und hinter der anderen eine Ziege steht - quasi eine 50:50 Chance.

Nun hatte der Leserbrief-Verfasser gefragt, wie er sich in einer solchen Situation verhalten sollte. Frau Mach vos Savant riet ihm auf jeden Fall zu wechseln, da seine Chancen dann höher wären. Nach Veröffentlichung kamen hunderte Beschwerde-Briefe von Mathematikern und Professoren im Verlag an - und auch nachdem sie Monate später noch darauf beharrte wurde sie in diesem Fall nicht mehr ernst genommen.

Doch nun das verblüffende: Sie hatte recht. Es gibt dazu einen mathematischen Ansatz, den wohl die wenigsten kapieren. Aber der graphische Ansatz (siehe Link weiter unten) macht deutlich, warum man eine 2/3-Chance auf das Auto hat, wenn man wechselt.

Wieder einmal vielen Dank an Alexander Völkl, FH München der mir dieses Rätsel zugesandt hat. Wenn Sie auch solche Aufgaben haben, einfach her damit.

Die grafische Lösung finden Sie HIER.


     

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